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Heiterkeit und Frohsinn sind Grundlage der

Lebensfreude , Frohsinn ist Garant für langes Leben .

                                                       H.W.


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Hessischer Sängerbund

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....unser Winzer

Unsere Vereinschronik

Chronik des GV Frohsinn.

Der Gesangverein Frohsinn feiert in diesem Jahr seinen 

175sten Geburtstag.

Dies ist für uns Anlass und Verpflichtung , einmal zurückzuschauen auf die langeGeschichte des Bieberer Traditionsvereins.

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Es war am  14.06.1842 als sich im ehemaligen " Hessichen Hof " 41 Bieberer

Männer einfanden und unter Mithilfe des damaligen Bürgermeisters Zilch den

ersten Bieberer  Gesangverein gründeten. Sie gaben ihm den Namen

"Männergesangverein Frohsinn".

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Der erste Dirigent war Herr Lehrer Mager aus Offenbach.

Für eine Gesangstundewurde er mit 24 Kreuzer honoriert.

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Auf einen regelmäßigen Besuch der Singstunde wurde streng geachtet,

jedes Fehlen wurde mit 2 Krezern Strafe geahndet.

Fehlte der Dirigent, so traf Ihn die sechsfache Strafe.

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Eine Orientierung über den damaligen Wert eines Kreuzers gibt ein Auszug aus dem Offenbacher Wochenblatt vom 19.8.1842

So kosteten :

6 Pfund Roggenbrot           15 Kreuzer

2 Pfund Weizenbrot           11Kreuzer

 5 1/2 Loth  Wasserweck      1 Kreuzer

1Pfund Ochsenfleisch        11 Kreuzer

1 Pfund Kalbfleisch              9 Kreuzer

1 Pfund Schweinefleisch      11 Kreuzer

1 Pfund Bratwurst                 16 Kreuzer

1 Maß Lagerbier                8 Kreuzer

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Anmerkung : Die damalige Hessiche Maß waren 2 Liter.

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1861 wurde die erste Vereinsfahne gekauft und im Juli des Jahres geweiht.

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1867 konnte unter großer Beteiligung der Bieberer das 25jährige Jubiläum gefeiert werden.

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1868 fiel wegen des Bruderkrieges mit Österreich die Kirchweih in Bieber aus. Dafür veranstaltete der Frohsinn ein Kälberessen. Zwei Kälber wurden geschlachtet und jeder Bieberer Bürger konnte an dem Essen unentgeltlich teilnehmen.

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In einer 175jährigen Geschichte gibt es natürlich viele Höhen und auch Tiefen.

Aber immer war es der idealistische Einatz der Vorstände, der Dirigenten und engagierter Sänger, die den Verein zusammenhielten und den Verein nach vorne

brachten.

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Von 1882 bis 1901 erlebte der Verein unter Leitung des Dirigenten Bayer eine Zeit besonderer gesanglicher Erfolge.

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Im Jahre 1885 wurde in Sprendlingen unter den namhaften Vereinen unserer Gegend ein großer Gesangswettstreit abgehalten, bei dem der Gesangverein Frohsinn den 1.Preis erreichte. Das Sprendlinger Sängerfest gab den Auftakt zur Gründung des Sängerbundes "Germania" .

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1886 wurde das erste Bundesfest in Bieber abgehalten. Bei dem aus diesem Anlass veranstalteten Gesangswettstreit ,

ging der Frohsinn ebenfalls als Sieger hervor.

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Im Jahre 1892 sollte das 50jährige Jubiläum festlich gefeiert werden. Der Verein musste jedoch gerade in diesem Jahr eine schmerzliche Spaltung hin-nehmen . Es gab ein gerichtliches Zwischenspiel, das dem Verein großen materiellen Schaden zufügte.

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Im Jahre 1894 konnte dann aber das 50jährige Jubiläum nachgefeiert werden.

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Mit diesem Fest war ein Geaangswettstreit verbunden, bei dem der hiesige Gesangverein "Concordia" unter seinem Dirigenten Herrn Lehrer Hartmann den ersten Preis errang.

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Obwohl der Gesangverein Frohsinn nach der Spaltung eine für die damalige Zeit nur geringe Sängerzahl zu verzeichnen ging der Verein zum Gesangswettstreit  nach Dieburg und errang den vom Großherzog von Hessen gestifteten Ehrenpreis.

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Im Jahre 1902 feierte der Verein sein 60jähriges Jubiläum. Der Frohsinn zählte damals 80 Sänger, 47 passive Mitglieder und 12 Ehrenmitglieder

1.Vorsitzender war zu dieser Zeit Jakob Bosche, als Festpräsident fungierte Georg Phillipp Repp.

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Immer wenn der Gesangverein Frohsinn einen bestimmten Lebensabschnitt vollendet hatte, war gerade Krieg. So musste auch beim 75jährigen Jubiläum auf Festlichkeiten verzichtet werden, denn der 1.Weltkrieg war in vollem Gange.

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Dieser Krieg forderte auch im Frohsinn beklagenswerte Opfer.

Gefallen sind die Sänger :

Georg Lehr, Adolf Bauer, Eduard Wertmüller,

Franz Bergmann, Heinrich Kreis, Johann Köhler,

Martin Herbert, Philipp Kreis und Peter Grell.

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Fünf weitere Mitglieder waren nach dem Krieg noch lange Zeit in Gefangenschft.

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"Ich bin noch in Arbeit, werde neu erstellt"